Was heißt es heute Mädchen und Frau zu sein? Welche Rollen sind gegeben, welche können wir neu erfinden? Was braucht es, um mutig in die Zukunft zu gehen?
Ausgehend von euren Themen und Fragen wollen wir künstlerische Techniken erlernen, Geschichten über uns erfinden und erzählen und die Welt nach unserem
Platz in ihr befragen.
Wir werden zeichnen, schreiben, nähen, erfinden und bauen: mit Siebdruck, Film, Fotografie und Installationen experimentieren. Auf Ausflügen lernen wir spannende Kunstorte kennen, gehen in Museen, Galerien und in Künstler*innenateliers.
Die Kunstwerkstatt findet immer donnerstags – außer in den Ferien – statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Projektleitung und Konzept: Nadin Reschke
Projektassistenz: Zena Alawad
GRRRRL POWER ist ein Projekt von Interkulturanstalten Westend e.V. in Kooperation mit Alsaieda e.V. und Prisod, Wohnunterkunft Eschenallee 3.
Im Zentrum unserer Veranstaltungsreihe "Neue Gastgeber*innen" steht der Salon der Ulme35. Wir machen ihn zum kollektiv genutzten Wohnzimmer und fragen: Wie gelingt Gastfreundschaft an einem Ort, den Berliner*innen unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestalten? Wer ist hier Gast und wer Gastgeber*in? Wer lädt wen zu was ein? Und unter welchen Bedingungen? Oft steht der Gast als ein Synonym für das Fremde, das Andere. So steht die Frage nach Gastfreundschaft auch für die Frage, wie eine Gesellschaft der Vielfalt gelingen kann. In unserem Offenen Salon nehmen wir uns die Zeit, über all diese Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen.
OFFENES KUNSTATELIER
Wie in einem echten Künstleratelier malen wir an richtigen Staffeleien und lassen dabei unserer Phantasie freien Raum. Auch Skulpturen und 3D-Objekte werden aus unterschiedlichen Materialien gebaut. Neue und alte Drucktechniken werden ausprobiert und auch mit Kalligrafie und Zeichnungen eure Geschichten ganz anders dargestellt.
Es entstehen dabei überraschend tolle Bilder und Skulpturen, die euch begeistern werden!
Donnerstag, 13.6., 20 Uhr
Wunschfilm (ausnahmsweise am Donnerstag)
„Unter dem Sand“ (2014), ein dänischer Film von Martin Zandvliet
Wie kann nach einem Krieg aus einem Menschen wieder ein Mensch werden? Die Frage stellt Martin Zandvliet in seinem Film „Unter dem Sand“.
Im Mai 1945 ist der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende. An der dänischen Westküste hatte die deutsche Wehrmacht mehr als zwei Millionen Landminen im Sand vergraben, die jetzt geräumt werden müssen. Für diese lebensbedrohliche Aufgabe werden sehr junge deutsche Kriegsgefangene eingesetzt. Sie werden dazu von Ebbe Jensen, der die Minenräumung leitet, kurz instruiert. Zunächst üben sie an gängigen Minentypen, wie man den Zünder entfernt.
Rasmussen zeigt sich den Jungen gegenüber gnadenlos, verspricht ihnen aber, dass sie nach Hause gelassen werden, wenn sie den Strandabschnitt frei geräumt haben.
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. Da die Wehrmacht die Invasion der Alliierten fürchtete, ließ sie ein komplexes System aus Panzersperren, Wachanlagen, Bunkern und Landminen aufbauen: den Atlantikwall. Als sehr wahrscheinliches Invasionsgebiet erschien ihr dabei die Westküste Jütlands, wo mehr als zwei Millionen Landminen vergraben wurden. Diese mussten nach Kriegsende wieder geräumt werden.
Den Film hat sich Mohammed Noor AlGosh gewünscht, der 2015 vor dem Krieg aus Syrien geflohen ist. Im Anschluss an den Film wird er uns im Gespräch erzählen, was ihn an diesem Film so fasziniert.
Donnerstag, 13.6., 20 Uhr
Wunschfilm (ausnahmsweise am Donnerstag)
„Unter dem Sand“ (2014), ein dänischer Film von Martin Zandvliet
Wie kann nach einem Krieg aus einem Menschen wieder ein Mensch werden? Die Frage stellt Martin Zandvliet in seinem Film „Unter dem Sand“.
Im Mai 1945 ist der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende. An der dänischen Westküste hatte die deutsche Wehrmacht mehr als zwei Millionen Landminen im Sand vergraben, die jetzt geräumt werden müssen. Für diese lebensbedrohliche Aufgabe werden sehr junge deutsche Kriegsgefangene eingesetzt. Sie werden dazu von Ebbe Jensen, der die Minenräumung leitet, kurz instruiert. Zunächst üben sie an gängigen Minentypen, wie man den Zünder entfernt.
Rasmussen zeigt sich den Jungen gegenüber gnadenlos, verspricht ihnen aber, dass sie nach Hause gelassen werden, wenn sie den Strandabschnitt frei geräumt haben.
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. Da die Wehrmacht die Invasion der Alliierten fürchtete, ließ sie ein komplexes System aus Panzersperren, Wachanlagen, Bunkern und Landminen aufbauen: den Atlantikwall. Als sehr wahrscheinliches Invasionsgebiet erschien ihr dabei die Westküste Jütlands, wo mehr als zwei Millionen Landminen vergraben wurden. Diese mussten nach Kriegsende wieder geräumt werden.
Den Film hat sich Mohammed Noor AlGosh gewünscht, der 2015 vor dem Krieg aus Syrien geflohen ist. Im Anschluss an den Film wird er uns im Gespräch erzählen, was ihn an diesem Film so fasziniert.
فيلم “أرض الألغام“، فيلمٌ دانماركي-ألماني للمخرج الدانماركي مارتن زاندفيلييت، يروي أحداث فصلٍ غائبٍ من فصول الحرب العالمية الثانية، عندما تم وضع أسرى الحرب الألمان في الدانمارك للعمل على إزالة الألغام التي زرعتها بلادهم، وأكثرهم صبية صغارٌ في السن ولا يفقهون شيئاً عن المتفجرات.
فريق الفيلم عمل باحترافية عالية، ونقل صورة معقدة بُنيت على أعقاب هزيمة تاريخية منيت بها ألمانيا ودول المحور على يد الحلفاء في الحرب العالمية الثانية والمرحلة التي تلت لتنظيف أوروبا من بقايا الحرب وتبعاتها، ففي حين كانت الألغام الشكل الخارجي للضرر
الذي خلفته الحرب بين البشر، كانت العداوة والكراهية وحب الانتقام هي الألغام الأكثر خطراً والتي تمت زراعتها في الكيان
الانساني لتسبب ضرراً أسوأ على الإنسان، فالحياة مع الكراهية شيء بغيض ولا يمكن تحملها.
Familien lesen gemeinsam Kinderklassiker (dt - ar)
Fast jeder, der mit Büchern aufwächst, kennt „Pünktchen und Anton“, „Momo“ oder „Die kleine Hexe“. Es sind Klassiker - seit vielen Generationen in Deutschland und anderswo auf der Welt bei Kindern und Eltern beliebt.
Gemeinsam lesen wir diese Kinderklassiker, entwickeln ein besseres Verständnis für die Sprache und sprechen auf Deutsch und Arabisch über die Inhalte. Was gefällt den Menschen an diesen Büchern? Was haben sie mit uns zu tun?
Eltern, größere Kinder und Sprachlernhelfer feiern jeden Freitag ein kleines Lesefest. Kleinere Kinder finden währenddessen im Kinderraum Spielfreunde.
Freitag 17 -19 Uhr (nicht in den Schulferien)
Ulme35: Salon und Kinderraum
Anmeldung: Iyad Chami 0176 2066 5044
Wir laden euch alle ganz herzlich ein, mit uns gemeinsam am langen Tisch der Kulturen Kulinarisches zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Kommt dazu und bringt mit: Essen, Trinken und - der Umwelt zuliebe - eigenes Geschirr und Besteck
Die Präventionsbeauftragte der lokalen Polizeidienststelle ist mit einer Fahrradkodierung zur Diebstahlprävention vor Ort - also bringt gerne eure Räder mit!
Kontakt unter: 030 44720 397 oder familienzentrum-kastanienallee@pfh-berlin.de
Veranstalter:
Ulme35 Interkulturanstalten, PRISOD Wohnheime, BENN, Kita und Familienzentrum Kastanienallee Pestalozzi Fröbel Haus, Manna Westend, Evangelischer Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf, Integrationslotsen/innen Charlottenburg-Wilmersdorf, C.U.B.A gGmbh, Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Willkommen im Westend
Jede Woche zeigen wir einen Film für Kinder ab 5 Jahre in unserem "Hörsaalkino" - offen für alle Kinder aus der Nachbarschaft!
Es gibt Kekse zu Beginn und anschliessend sprechen wir noch über den Film.