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Marokkanischer Filmabend: Dokumentarfilm „Silent Cells“

Datum/Zeit
Datum - 22.03.2019
19:00 - 21:00 Uhr


Alsaieda lädt Sie ein, an einem Filmabend mit dem deutsch-marokkanischen Journalisten und Regisseur Mohamed Nabil teilzunehmen. Wir zeigen seinen neuesten Dokumentarfilm „Silent Cells“ (arabisches Original mit englischen Untertiteln), anschließend gibt es ein Filmgespräch. Der Filmabend findet am Freitag, den 22.3.19 um 19 Uhr, in der Ulme35, Ulmenallee 35 in 14050 Berlin statt.

In 65 Minuten erzählt der Film Silent Cells über das Leiden von Frauen in marokkanischen Gefängnissen. Hinter Mauern aus Beton und Stille verbirgt sich ein Tabu. Der Film wirft provokante Fragen über die Institution des Gefängnisses und die Gesellschaft in Marokko auf und zeigt bemerkenswerte Bilder einer geheimen Welt.

Silent Cells ist der dritte Film von Mohamed Nabil, nach dem Erfolg der beiden Dokumentarfilme Frauenträume und Juwelen der Trauer, die auf verschiedenen internationalen Festivals liefen und mehrere Preise gewonnen haben. Mohamed Nabil wuchs in Marokko auf, wo er Philosophie und Pädagogik studierte. Er arbeitete als Philosophielehrer, bevor er im Jahr 2001 nach Kanada auswanderte und Journalismus sowie Politik- und Filmwissenschaften studierte. Seit 2006 lebt und arbeitet er in Berlin, wo er 2009 die Produktionsfirma Mia Paradies Productions gegründet hat