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»Notizen zu einer Rückkehr nach Syrien« – Interkulturkino

Datum/Zeit
Datum - 05.06.2026
19:00 - 21:30 Uhr

Ein Film von Catherine Vincent, Frankreich 2025, 84 min

Einlass: ab 18:00 Uhr

Eintritt frei, Reservierung erforderlichHier geht es zur Buchungsmaske

Seit dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 sind über eine Million geflüchtete Syrer in ihre Heimat zurückgekehrt. Vincent Commaret und Catherine Estrade, die unter dem Namen Catherine Vincent als musikalisches Duo unterwegs sind, beschließen im Februar 2025, ihre beiden syrischen Freunde Mohammad und Mariam, die als Flüchtlinge in Marseille leben, bei ihrer ersten Rückkehr nach Syrien zu begleiten. Ihr Film dokumentiert den Zustand des Landes nach einem fast 10-jährigen Krieg. Erinnerungen werden wieder wach, Fragen werden diskutiert: Wie kann man sich am Wiederaufbau des neuen Syrien beteiligen? Vincent filmt ihre ersten Rundgänge in Damaskus, wo die Redefreiheit zurückgekehrt ist. Erschüttert und aufgewühlt durchqueren sie Viertel, in denen massive Zerstörungen sichtbar sind. Manche wurden dem Erdboden gleichgemacht. Wann wird man hier wieder leben können? Aber es gibt auch Szenen, die Zuversicht stiften und von Resilienz erzählen, wie das Konzert eines Mädchenchors, der Revolutionslieder singt, oder frisch angelegte Gemüsegärten inmitten von Ruinen.

Kann man hoffen, dass unter der neuen Regierung ein friedliches Leben wieder möglich wird? Darüber werden wir uns im Nachgespräch mit Catherine und Vincent und mit Mohammed Noor Al-Gosh unterhalten, der seit zehn Jahren in Berlin lebt, in den letzten Monaten aber immer wieder in Damaskus war.

Die Plätze sind begrenzt, deshalb ist eine Reservierung erforderlich.

Audiosprache: Arabisch und Französisch, Untertitel: Deutsch (und Arabisch).
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Gefördert von der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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Kostenlose Tickets:

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