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Wunschfilm im Interkulturkino: „Unter dem Sand“ (dtsch. mit arab. UT)

Datum/Zeit
Datum - 13.06.2019
20:00 - 21:30 Uhr


Donnerstag, 13.6., 20 Uhr

Wunschfilm (ausnahmsweise am Donnerstag)

„Unter dem Sand“ (2014), ein dänischer Film von Martin Zandvliet

Wie kann nach einem Krieg aus einem Menschen wieder ein Mensch werden? Die Frage stellt Martin Zandvliet in seinem Film „Unter dem Sand“.

Im Mai 1945 ist der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende. An der dänischen Westküste hatte die deutsche Wehrmacht mehr als zwei Millionen Landminen im Sand vergraben, die jetzt geräumt werden müssen. Für diese lebensbedrohliche Aufgabe werden sehr junge deutsche Kriegsgefangene eingesetzt. Sie werden dazu von Ebbe Jensen, der die Minenräumung leitet, kurz instruiert. Zunächst üben sie an gängigen Minentypen, wie man den Zünder entfernt.

Rasmussen zeigt sich den Jungen gegenüber gnadenlos, verspricht ihnen aber, dass sie nach Hause gelassen werden, wenn sie den Strandabschnitt frei geräumt haben.

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. Da die Wehrmacht die Invasion der Alliierten fürchtete, ließ sie ein komplexes System aus Panzersperren, Wachanlagen, Bunkern und Landminen aufbauen: den Atlantikwall. Als sehr wahrscheinliches Invasionsgebiet erschien ihr dabei die Westküste Jütlands, wo mehr als zwei Millionen Landminen vergraben wurden. Diese mussten nach Kriegsende wieder geräumt werden.

Den Film hat sich Mohammed Noor AlGosh gewünscht, der 2015 vor dem Krieg aus Syrien geflohen ist. Im Anschluss an den Film wird er uns im Gespräch erzählen,  was ihn an diesem Film so fasziniert.