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Von Ede und Unku, einem Sommer mit Opa, viel Musik und verwobenen Geschichten – die Ulme bis Mitte November

Liebe Freundinnen und Freunde der Ulme35,

diejenigen, die den Newsletter schnell lesen, wollen wir noch einmal erinnern: heute Abend um 19.00 Uhr spricht die Journalistin Kristin Helberg über die aktuelle Lage in Syrien. Herzlich Willkommen!
Alle weiteren Veranstaltungen, die wir  in der Ulme35 bis Mitte November miteinander verweben, hier auf der Webseite und als Druckversion zum Ausdrucken und Weitergeben.
Herzliche Grüße

Ihr Ulmeteam

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Verwebte Geschichte(n) – Teppiche weben im Offenen Atelier mit Rula Ali
Mittwoch, den 6.,13., 20., und 27. November von 18.30 – 21.30 Uhr im Atelier.
Donnerstag, den 14., 21. und 28. November von 15.00 – 20 Uhr im Salon
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Rula Ali ist eine syrische Künstlerin. In ihrem Projekt wird sie zusammen mit Neu- und Altberliner*innen ihre Geschichten des Ankommens dokumentieren. Die Teilnehmer*innen entwickeln Bilder, Sätze und Aussagen, die ihre persönlichen Migrationsgeschichten und die Begegnungen mit der „Newcomer-Kultur“ festhalten. Diese werden dann in Webrahmen übertragen und als Teppiche verwebt.

Kunstclub 2 - für Kinder ab 10 Jahren
jeden Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr

Schon längere Zeit treffen sich ja Donnerstags die Grrrls um 17.00 Uhr, nun gibt es auch ein Angebot für Kinder ab 10 Jahren. Alle 2 Monate wechselt das Thema, von Fotografie über Video bis hin zur Performancekunst und Collage, los geht es mit „Ich, analog und schwarzweiss“. Bitte weitersagen!

Begegnungskochen - verschoben vom 7. auf den 21.11.
Donnerstag 7.11. fällt aus, stattdessen Donnerstag 21.11. von 17.00-21.00 Uhr
Wer mitkochen und -essen möchte, bitte wie immer Anmeldung an bufdi@interkulturanstalten.de

Lesung aus dem Buch „Ede und Unku – die wahre Geschichte“ mit Begleitung durch den Jazzgitarristen Janko Lauenberger
Freitag, den 8.11. ab 18.30 Uhr

In der DDR gehörte die Geschichte des Sinti-Mädchens Unku und ihres Freundes Ede zur Pflichktlektüre in der Schule. Das Kinderbuch endet gut, Unkus Leben nicht, sie starb im Alter von 24 Jahren in Auschwitz.
Den erfolgreichen Berliner Jazzgitarristen Janko Lauenberger verbindet mit Unku mehr als die Schullektüre: Sämtliche Sinti darin sind Teil seiner Familie. Unkus Cousine Kaula etwa ist seine Großmutter. Er selbst hat erst im späten Kindesalter verstanden, dass die meisten Großeltern seiner Altersgenossen keine KZ-Nummer auf dem Arm tätowiert haben. Über all das hat er 2018 gemeinsam mit der Journalistin Juliane von Wedemeyer ein familienbiographisches Buch geschrieben. 
Hamze Bytyci, liest aus dem Buch „Ede und Unku – die wahre Geschichte“, Janko Lauenberger begleitet ihn musikalisch. Mit anschließendem Gespräch.

Tümata - "Die Karawane der Liebe" - Herbstkonzert
Samstag, den 9.11. ab 19.00 Uhr

Die Karawane der Liebe setzt sich im Westen Chinas in Bewegung und durchquert asiatische, nahöstliche und europäische Länder bis sie Berlin erreicht. Lieder der durchquerten Regionen werden anmoderiert und so erzählen wir über die Kulturen dieser Länder.
Tümata präsentiert die zentralasiatische Musikkultur mit ihren Volksliedern, Tänzen, Instrumenten, Kostümen und Ornamenten. Die Gruppe veranstaltet Konzerte weltweit.

Wunschfilm: Ein Film über die Todesstrafe (engl. mit arab. Untertiteln)
Freitag, den 15.11. um 18.30 Uhr

Leider dürfen wir den Titel nicht nennen, da wir keine Werbelizenz für den Film haben.
Diesmal kommt der Vorschlag von Alsaieda, dem syrischen Frauenprojekt. In der amerikanisch/deutsch/englischen Koproduktion geht es um die Todesstrafe – ein leider nicht nur in Syrien sehr aktuelles Thema.

Lehrer- und Schülerkonzert des deutsch-iranischen Vereins „Naghmeh“
Samstag, den 16.11. um 18.30 Uhr

Der Verein Naghmeh hat seinen Sitz im Pangea-Haus in Wilmersdorf - wir freuen uns darüber, dass Lehrer und Schüler*innen dieses der persischen Musik verbundenen Vereins den weiten Weg bis nach Westend zurücklegen und auf einen Abend mit traditioneller und moderner persischer Musik.

OMAS GEGEN RECHTS laden ein: „Sommer mit OPA“ – eine Lesung mit Ursula Forster
Dienstag, den 19.11. um 17.00 Uhr

Ursula Forster, geboren 1943, liest aus der Feldpost ihrer Familie, die ihre Oma Maria, geboren 1892, aus dem zweiten Weltkrieg von ihren Söhnen erhielt.
OMAS GEGEN RECHTS laden ein, mit generationen- und geschlechterübergreifenden Themen ins Erzählen zu kommen. Dabei sollen auch aktuelle Bezüge Anregung zum Austausch, Schreiben und Handeln geben.

Wir freuen uns auf Sie!

Hier gibt es das vollständige Programm zum Ausdrucken